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Neuer Job in einem Schweizer Hotel: Verliebt in den Küchenchef

Adelheid hat auf ihrem Weg von Bögendorf in Schlesien nach Westdeutschland viel erlebt, aber auch viel erreicht. Sie war mit ihren fast 21 Jahren damals noch nicht einmal volljährig, da schafft sie es, eigenständig zu leben und ihre Zukunft in den 60er Jahren selbst in die Hand zu nehmen.

Lugano

Foto: adege/Pixabay


Ein mutiger Schritt

Ich kam mit meinen Eltern nach vielen Umwegen nach Westdeutschland. Wir mussten die Heimat verlassen, wurden vertrieben, denn nach dem Zweiten Weltkrieg (1) war aus Schlesien Polen geworden, weil Deutschland den Krieg verloren hatte. Unser Ziel der Flucht war Düsseldorf in Westdeutschland. In Erkrath bei Düsseldorf fanden wir eine neue Heimat. Meine Eltern starben recht früh, und ich musste schnell selbständig werden.

Doch nach Lehre und einer Bürotätigkeit war ich unzufrieden und wusste, dass ich den falschen Beruf erlernt und ausgeübt hatte. Weil ich anders leben wollte, wagte ich den Ausstieg und arbeitete als Servicekraft für die Firma Dr. Tigges Touristik in der Schweiz, erst auf einem Campingplatz, dann in einem Hotel.

Meinem als Vormund eingesetzten Bruder in Düsseldorf hatte ich davon nichts erzählt.

Foto: StockSnap/Pixabay

Mit Sack und Pack und allem, was man so braucht, fuhr ich voller Vorfreude wieder nach Lugano, einem Ort in der Schweiz, mit dem ich wunderschöne Erinnerungen verband. Schon als sich mein erster Aufenthalt in Lugano dem Ende näherte, hatte ich erfahren, dass es in Lugano auch die „Villa Magnolia“ gab, ein Hotel.

Und für diese Saison hatte ich mich bei „Dr. Tigges Touristik“ als Saaltochter in diesem Haus beworben und die Stelle auch tatsächlich bekommen.

In der Villa angekommen, wurde ich sehr freundlich von der Chefin des Hauses begrüßt. Eine riesige Magnolie vor dem Haus gab der Villa ihren Namen. Es bot etwa 50 Gästen Platz. Karin, eine Kollegin, war ebenfalls schon angekommen. In den nächsten Tagen sollte noch weiteres Personal eintreffen. Mit Karin, sie arbeitete als Zimmermädchen in der Villa, freundete ich mich gleich etwas an. Schon am nächsten Tag unternahmen wir einen Erkundungsspaziergang durch die wunderschön gelegene Stadt Lugano mit ihrem See und den Hausbergen „Salvatore“ und „Monte Bree“.

Von der Begegnung mit dem Koch war ich irritiert

Als wir von unserem Ausflug zurückkehrten, stand ein junger, schlanker, großer Mann mit seinem Koffer vor der Eingangstür. Sollte das der Küchenchef sein, der erwartet wurde?

Wir waren irritiert, denn unseren Küchenchef hatten wir uns anders vorgestellt. Vielleicht dicker, kleiner und älter, wie Küchenchefs unserer Meinung nach so aussehen sollten.

Uns wurde die Tür von unserer Chefin geöffnet und wir stellten uns einander vor. Der schlanke, junge Mann war aber tatsächlich unser Küchenchef Heiko. Und so begegneten Heiko und ich uns das erste Mal.

Schon in diesem Moment dachte ich: „Er ist mir sympathisch, das ist mein Typ“. Aber es verging noch einige Zeit, bis Heiko und ich uns näher kennen lernten. Zunächst hieß es für uns aber: arbeiten! Das Haus musste für die in Kürze eintreffenden Gäste hergerichtet werden.

Dieses Mal arbeitete ich als sogenannte „Saaltochter“ (so nannte man damals in der Schweiz eine Bedienung im Hotel) in der Villa Magnolia. Ich hatte zwar ein paar Erfahrungen im Umgang mit Urlaubern ein Jahr zuvor auf dem Campingplatz in Agnuzzo sammeln können. Trotzdem war das Meiste für mich Neuland.

Ich musste lernen, wie man mit den Gästen umgeht, wie man Tische deckt, richtig serviert und vieles, vieles mehr – schließlich arbeitete ich ja nun in einem guten Hotel.

Die Gäste reisten aus allen Teilen Deutschlands an. Obwohl das Personal meist, wie auch ich, aus anderen Berufen kam, lief alles perfekt. In den Mittagspausen erkundeten wir oft die Stadt. Später, im Sommer, ging es meist an den Lido zum Sonnen und Schwimmen. Spät abends nach der Arbeit versuchten wir unser Glück im Spielkasino (das Limit betrug damals 5 Franken) oder wir saßen einfach zum Plausch zusammen.

An freien Tagen, die in der Hochsaison selten vorkamen, hatten wir auch die Gelegenheit, an den Ausflugstouren der Gäste teilzunehmen. Wir besuchten die „Isola Bella“ im Lago Maggiore mit dem wunderschönen „Palazzo Borromeo“ und dessen traumhaften Gärten, waren begeistert von der „Nabucco“-Aufführung in der Arena von Verona, bummelten durch Bellizona, der Hauptstadt des Kantons Tessin, besichtigten Herrmann Hesses Wohnhaus, die „Casa Rossa“ in Montagnola, und so weiter. Natürlich wurde zu dieser Zeit auch schon ein bisschen geflirtet. Es ist eben anders dort, sehr italienisch und südländisch. Dazu die italienische Sprache. Ich muss lächeln, wenn ich daran denke.

Wenn die Gäste nach drei Wochen abreisten, gab es am Abend vor der Abreise ein „Festmahl“. Die Gäste und das Personal feierten so Abschied. Nach der Abreise der Gäste am nächsten Morgen begann der Stress und viel Arbeit musste innerhalb kürzester Zeit bewältigt werden. Das war wirklich eine harte Arbeit. Und dieses wiederholte sich ca. siebenmal in einer Saison. Aber wir waren jung, ein gutes Team und jede und jeder fasste mit an.

Auch unser Küchenchef Heiko hatte sich gut in seinen Job eingearbeitet. Wir haben ihn bewundert, wie gut er diese viele Arbeit in seinem Alter bewältigte. Ich habe damals mitbekommen, wie anstrengend und anspruchsvoll der Kochberuf ist.

Mit der Zeit lernte sich auch das Personal untereinander besser kennen. Wir verbrachten viel Freizeit miteinander. Nach und nach wurden die Kontakte enger und wir tauschten unsere Lebensgeschichten aus.


Heiko berichtete, dass er bei seinen Eltern in Düsseldorf wohne und noch zwei Brüder habe. Aber eigentlich stamme er aus dem Nordseebad Tossens (2). Da wurde er geboren und ging auch in diesem Ort zur Schule. Seine Eltern hatten früher in Tossens eine Metzgerei. Später zog seine Familie mit dem Geschäft nach Oldenburg. Hier machte Heiko bei seinem Vater eine Lehre als Metzger. Da ihm dieser Beruf nicht zusagte, absolvierte er anschließend noch eine Lehre als Koch im Bremer Flughafenrestaurant. Diese Lehre hatte er, bevor er nach Lugano kam, gerade abgeschlossen und übernahm hier schon die Leitung der Küche.

Heiko berichtete gern von seiner schönen, unbeschwerten Kindheit mit seinen Brüdern am Strand und Meer. Den Krieg hatte die Familie glücklicherweise nicht wirklich miterleben müssen, wohl aber mit großer Angst die dröhnenden Bombeneinschläge in Wilhelmshaven gehört. Heikos Eltern gaben 1962, also kurz bevor ich Heiko kennen lernte, die Metzgerei und ihre Selbständigkeit in Oldenburg auf und zogen nach Düsseldorf. Hier fanden der Vater als Leiter einer Metzgerei und die Mutter als Verkäuferin eine Anstellung.

Wenn Heiko von sich erzählte, hörte ich ihm gern und sehr aufmerksam zu. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte ich eine besondere Zuneigung zu ihm. Dass er auch in Düsseldorf wohnte, war Zufall und sollte wohl so sein.

Reichtümer bei allen Saisonanstellungen habe ich zwar nicht verdient, aber ich musste auch nicht auf den Pfennig bzw. Rappen gucken. Wir bekamen unser Gehalt, wohnten umsonst und für das Essen mussten wir auch nichts bezahlen.

Im Oktober endete meine erste Saison in der „Villa Magnolia“. Das Haus musste gesäubert und noch in Ordnung gebracht werden. Für uns hieß es anschließend, von der schönen Zeit in Lugano Abschied zu nehmen. Natürlich freuten wir uns auf zu Hause, aber wir waren auch sehr traurig, dass diese zwar arbeitsreiche aber dennoch wunderschöne Zeit zu Ende ging.

Heiko und ich waren in der letzten Zeit in Lugano gern zusammen und entwickelten langsam Gefühle füreinander. Er fuhr früher als ich nach Hause und schenkte mir zum Abschied eine Single mit dem Versprechen: „I can‘t stop loving you“ - was sollte ich dazu sagen ?


Foto: Bru-nO/Pixabay

Als ich nach der langen Heimreise wieder in Düsseldorf ankam, war Heiko zur Begrüßung am Bahnhof. Ich fuhr weiter nach Erkrath in meine Wohnung, die ich ja nicht aufgegeben hatte. Aber schon für die nächsten Tage verabredeten wir uns. Nach einiger Zeit lernte ich auch Heikos Eltern und seine Brüder kennen. Sie waren alle sehr nett und hießen mich freundlich willkommen. Es dauerte dann auch nicht mehr lange, dass ich mit Heiko meinen Bruder Walter und seine Frau Erika in Düsseldorf besuchte. Ich merkte, dass Heiko ihnen sympathisch war.

Ich arbeitete dann in Düsseldorf in einem Café, ebenfalls wieder im Service. In ein Büro wollte ich nicht zurück. Ich liebte den Kontakt mit Menschen und hatte in diesem Bereich ja nun auch Erfahrungen gesammelt. Heiko hatte für diese Zwischensaisonzeit auch eine Stelle in Düsseldorf gefunden, aber er wollte trotzdem weiterhin in Hotels im Ausland arbeiten. Das gehörte nach seiner Meinung zu seinem Beruf und zu seinem Image dazu. Als die Zwischensaison in Düsseldorf zu Ende war, ging es wieder auf Reisen.

Es folgten Tätigkeiten für Heiko in der Wintersaison im „Ringhotel“ im schweizerischen Engelberg als Saucier (er war für die Fleisch- und Soßengerichte zuständig) und ich arbeitete dort zur gleichen Zeit im Service.

Im Winter konnten wir in unserer Freizeit Schlittschuhlaufen, Skilaufen und nächtliche Schlittenfahrten in der herrlichen, schneebedeckten Landschaft unternehmen. Heiko arbeitete sich im Laufe der Zeit sowohl in Engelberg als auch in Silvaplana zum „Chef de garde“ bzw. „Chef saucier“ hoch.

Nach meiner Wintersaison in Silvaplana wurde ich vom Reisebüro Tigges gebeten, von dort gleich wieder in die „Villa Magnolia“ nach Lugano zu fahren. Die Leiterin benötigte Hilfe, denn es gab schon viel zu tun. Doch dann musste die Leiterin während dieser Zeit beruflich nach Rom und ich durfte mitfahren.

In Rom angekommen überraschte mich ein schönes Hotel mit einem tollen Zimmer nur für mich und das Wetter war auch herrlich. Ich wurde in gute Restaurants mitgenommen und bekam eine Führung mit einem Hotel-Boy, der mir die Stadt zu zeigen hatte. Was für ein Luxus! Er hat mir viele Sehenswürdigkeiten gezeigt, natürlich den Petersdom, die Sixtinische Kapelle, die Engelsburg, den Trevi Brunnen und … und … und.

Ich war begeistert von dieser schönen Stadt. Ich ließ es mir gut gehen, während die Leiterin ihrer Tätigkeit nachging. Diese unverhoffte Romreise habe ich sehr genossen und sie bleibt mir immer im Gedächtnis.

Foto: Julius Silver/Pixabay

Nach unserer Rückkehr aus Rom in Lugano begann die Sommersaison aufs Neue. Heiko war auch zurück, wie mit der Firma Tigges besprochen und hatte seine Küche in Beschlag genommen.

Auch Renate, mit der ich mich in der ersten Saison dort angefreundet hatte, war wieder gekommen. Sie hatte einen Freund, Jochen, der seinen Urlaub jetzt in Lugano verbrachte. Wir haben oft zu viert – soweit es sich arbeitsmäßig einrichten ließ – viel unternommen. Renate und Jochen kamen aus Lüdenscheid. Sie haben irgendwann später geheiratet und zwei Söhne bekommen. Wir haben uns später gegenseitig ein paarmal besucht.

Als Heiko 1966 berufsbedingt nach Luzern in ein gutes Hotel wechselte, suchte ich mir in Konstanz ein Zimmer und eine Stelle als Serviererin in einem Kaufhausrestaurant. Inzwischen hatte sich Heiko ein Auto gekauft und kam mich oft besuchen. Gemeinsam unternahmen wir viel, denn es gab wieder Neues zu entdecken. Wir erkundeten die Umgebung am Vierwaldstätter See und natürlich die Gegend um den Bodensee. Diese Unternehmungen haben uns sehr gefallen und wir genossen unsere Zweisamkeit.

Von 1962 bis 1966 führte ich ein unstetes Leben. Mit Heiko war ich arbeitsbedingt meist gemeinsam unterwegs. In der Schweiz waren wir in Lugano, Engelberg, Zürich und Silvaplana und in Deutschland auf Helgoland, in Bad Orb und in Konstanz. Stellenwechsel gehören in dieser Branche dazu; besonders bei jungen Leuten sind sie nicht unüblich. Es waren schöne Jahre für mich, in denen ich Erfahrungen sammeln konnte, die ich nicht missen möchte. Ich habe unglaublich viel erlebt und denke oft an die schöne Zeit zurück.

All diese Tätigkeiten habe ich gern gemacht. Ich liebte es, mich um die Gäste zu kümmern und immer wieder Neues zu erleben.

Außerdem lernte ich zu dieser Zeit Heiko immer besser kennen. Es waren viele schöne gemeinsame Jahre und für uns beide ein großes Glück, dass wir uns auf diesem Weg begegnet sind. Diese Begegnung hat meinen Lebensweg in eine ungeahnte Richtung geleitet. Später haben wir unsere Erinnerungen an diese Zeit oft und gerne ausgetauscht. An den Beginn unserer gemeinsamen Geschichte denke ich heute mit viel Liebe und Dankbarkeit zurück.

Aus heutiger Sicht mag der Schritt, als 21-jährige junge Frau allein in die Schweiz zu gehen, um dort zu arbeiten, sicher nicht besonders spektakulär sein. Aber Anfang der 1960er Jahre war das doch schon recht ungewöhnlich. Zu der damaligen Zeit hatte eine Ehefrau ihren Mann um Erlaubnis zu fragen, wenn sie arbeiten wollte. Das schrieb sogar das Bürgerliche Gesetzbuch vor. Und wenn der Ehemann seiner Frau die Erlaubnis gab, durfte er ihren Lohn verwalten. Und ohne Zustimmung ihres Mannes durften Frauen kein eigenes Bankkonto eröffnen!

Was ich damit sagen will ist, dass es für mich damals als alleinstehende junge, gerade mal volljährige Frau schon ein sehr mutiger Schritt war, meinen sicheren Bürojob zu kündigen, um mich in ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang zu stürzen.

Wir werden sesshaft und gründen eine Familie – schneller als geplant

Das Ende unserer Saisonarbeit kam 1966. Heiko arbeitete in Zürich in einem Hotel und ich in einem Kaufhausrestaurant in Konstanz und es war wieder einmal Saisonende angesagt. Inzwischen waren wir beide etwas „saisonmüde“ geworden und wussten nicht recht, wie es weiter gehen soll. Also fuhren wir erst einmal nach Hause. Wir wollten uns beide eine Arbeitsstelle in Düsseldorf suchen, die nicht saisonabhängig war.

Recht schnell fand ich eine Anstellung in der Hauptverwaltung der Düsseldorfer Sparkasse mit der Aufgabe, Geschäftskunden am Schalter zu bedienen. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit konnte ich diese Tätigkeit ausüben, denn der Umgang mit Menschen kam mir ja sehr entgegen.

Heiko hatte auch bald in Düsseldorf eine gute Stelle als Stellvertreter des Küchenleiters in der Firmenkantine der „Rheinischen Röhrenwerke“ bekommen. Es war sein Wunsch, nun lieber in einer Firmenküche zu arbeiten. Der Beruf des Kochs ist wirklich schön und gut, aber leider in Hinsicht auf die Arbeitszeiten, nicht familienfreundlich. Die Anstellung in einer Firma ist da eine gute Alternative. Heiko hatte dort einen sehr netten Chef.

Ich ergriff die Initiative

Es stellte sich nun die Frage, wie es mit Heiko und mir weiter ging. Und deshalb ergriff ich nach geraumer Zeit die Initiative und brachte ernsthaft eine eventuelle Heirat ins Gespräch. Heiko hatte dafür gar kein Ohr und meinte, dass das ja noch Zeit hätte. Dieses Thema hatte sich aber bei mir irgendwie festgesetzt und ich kam so dann doch immer wieder darauf zu sprechen.

Wir waren uns darüber im Klaren, dass wir zusammen bleiben und auch irgendwann eine Familie gründen wollten. Nur, wann sollte das ein? Diese Entscheidung wurde uns abgenommen, als ich Anfang 1967 bemerkte, dass ich schwanger war. Für mich war diese Feststellung unglaublich und ich hatte auch ein bisschen Angst vor dem, was auf mich zukommen würde.

Heiko erging es nicht anders, aber er war gelassener. Wir mussten das überhaupt erst einmal begreifen. Aber letztendlich freuten wir uns beide sehr auf unser Kind. Wir kamen zu dem Schluss, dass wir eine Familie sein sollten, bevor unser Nachwuchs auf die Welt kommt. Es sollte nun, statt der oft von Heiko scherzhaft angekündigten Hochzeit im Mai, eine Märzhochzeit werden. Bis zur Hochzeit selbst war alles aufregend. Heiko war ganz in seinem Element und hat die vielen notwendigen Dinge erledigt.

Mit Freude richteten wir uns so gut es ging meine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung in Erkrath ein, so dass alles für uns, die wir bald zu Dritt sein sollten, passend war.

Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern, dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt – Unsere Hochzeit

Am 23. März 1967 haben Heiko und ich in Erkrath standesamtlich geheiratet, die kirchliche Trauung fand zwei Tage später in der evangelischen Kirche in Erkrath statt. Eine Hochzeitsreise machten wir nicht, denn wir waren zuvor genug unterwegs gewesen. Später wurden hier auch unsere Kinder Silke und Sven getauft und konfirmiert. Jetzt wohnten wir als Ehepaar in meiner, nun unserer, Zwei-Zimmer-Wohnung in Erkrath. Es war ein großes Glück für uns, dass ich die Wohnung nie aufgegeben hatte. Damals war es nicht selbstverständlich, gleich nach der Hochzeit eine eigene Wohnung zu haben. Bis wir dann eine entsprechend große Wohnung bekamen, mussten wir tatsächlich vier Jahre warten.

(1) Als Zweiter Weltkrieg (1939 – 1945) wird der zweite global geführte Krieg sämtlicher Großmächte im 20. Jahrhundert bezeichnet. In Europa begann er am 1. September 1939 mit dem von Adolf Hitler befohlenen Überfall auf Polen … Mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht endeten die Kampfhandlungen in Europa am 8. Mai 1945.

Quelle: wikipedia

(2) Tossens ist ein Nordseebad, ein Ortsteil der Gemeinde Butjadingen im Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen in der Bundesrepublik Deutschland.

Quelle: wikipedia 

Auszug aus: „Geradeaus mit Umwegen“, erzählt von Adelheid H.; aufgeschrieben von Ute S. (2019), bearbeitet von Barbara H. (2023)

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